Strom messen und schalten – Featureliste

Allgemein
Die eingesetzte Steuerung kommt aus der Produktfamilie S7-1200 von Siemens und wird seit Jahren erfolgreich in der Industrie eingesetzt. Durch die Verwendung eines etablierten Produktes aus der Automatisierungstechnik kann sichergestellt werden, dass zukünftig Ersatzteile verfügbar sind sowie Support geleistet werden kann.

32 Abgänge pro Steuerung.
Die Software der Steuerung kann bis zu 32 Abgänge („Sockets“) verwalten. Je nach eingesetzter Steuerung ist die Gesamtzahl der Abgänge physikalisch begrenzt. Wenn z.B. nur vier Abgänge benutzt werden sollen, reicht die kleinste Variante der S7-1200 Steuerung.

Temperaturbereich
Der Temperaturbereich für den Einsatz der Standard Steuerungen liegt von -20°C bis +50°C. Dies reicht für die meisten Installationen in Deutschland aus. Ein erweiterter Temperaturbereich von ‑40°C bis +70°C kann bei Bedarf auch angeboten werden.

Datenhaltung lokal
Sämtliche für die Stromerfassung relevanten Daten (Zählerstände, kWh-Preise, etc.) werden in der Steuerung nichtflüchtig abgespeichert. Bei Stromausfall verliert die Steuerung die Daten nicht. Somit ist man nicht auf externe Datenspeicher (z.B. PC) angewiesen.

Kommunikation über LAN
Die Steuerung besitzt eine LAN Schnittstelle (RJ45), so kann der Kunde selber entscheiden, ob er eine Festverkabelung vorsieht, oder über zusätzliche Adapter die Kommunikation über WLAN, Power-LAN o.ä. anbinden möchte.

Manipulationserkennung
Ein Eingang der Steuerung kann mit einem Türkontakt verbunden werden. So kann festgestellt werden, ob der Schaltschrank unberechtigt geöffnet wurde.

S0 Schnittstelle
An jedem Abgang kann ein Verbrauchszähler mit S0-Schnittstelle angeschlossen werden. Für Abgänge zur Steuerung von Beleuchtung oder ähnliche Installationen, kann auf einen Verbrauchszähler verzichtet werden.

Schaltausgang
Der Schaltausgang pro Abgang ist ein potenzialfreier Kontakt und kann benutzt werden um 24V DC oder 230 V AC Leistungsrelais zu schalten. Rückführung Schaltausgang Der tatsächliche Schaltzustand des Leistungsrelais kann auf einen Eingang der Steuerung rückgeführt werden, um z.B. ein defektes Relais zu erkennen. Benötigt 230V AC Eingänge an der Steuerung (optional, nicht für erweiterten Temperaturbereich).

Rückführung Schutzschalter
Auch der Zustand des Schutzschalters (FI) kann auf die Steuerung rückgeführt werden. Benötigt 230V AC Eingänge an der Steuerung (optional, nicht für erweiterten Temperaturbereich). Freigabe Schaltausgang Zusätzlicher Eingang an der Steuerung, der benutzt werden kann, um den Schaltausgang nach zentraler Freigabe aktiv zu schalten. Hierzu wird i.A. in der Nähe der CEE-Anschlussdose ein zusätzlicher Taster installiert, mit dem der Kunde die Spannung einschalten kann.

Verbrauchsbegrenzung
Für jeden Abgang kann ein maximaler Verbrauchswert eingestellt werden. Sobald dieser erreicht ist, wird der Abgang automatisch abgeschaltet. So lassen Prepaid-Verfahren implementieren.

Dämmerungsschalter
An die Steuerung kann ein Dämmerungsschalter angeschlossen werden, um so z.B. Beleuchtung abhängig von der Lichtsituation automatisch zu steuern. Dabei kann für jeden Abgang separat entschieden werden, ob dieser bei Dunkelheit ein- oder ausgeschaltet wird. Bei Verwendung mehrerer Steuerungen, die über LAN vernetzt sind, wird der Zustand des Dämmerungsschalters über das LAN an alle vernetzten Steuerungen übertragen.

Zentrale Gruppensteuerung
Jeder Abgang kann einer Gruppe zugeordnet werden, die zentral vom PC Programm ein- bzw. ausgeschaltet werden kann. So können Abgänge, die auf mehrere Steuerungen verteilt sind, funktional zusammengefasst werden.

Zeitschaltuhr
In der Steuerung können bis zu acht Ein- und Ausschaltzeiten definiert werden, mit denen entsprechend zugeordnete Abgänge zeitgesteuert geschaltet werden können.

Anbindung an IO-Broker
Über den verfügbaren S7-Adapter kann die Steuerung auch an den IO-Broker angeschlossen werden.